Genügsam durch die Feiertage: Vorhang auf für vier Arten, die kaum jemand am Radar hat!
Die Waldbirkenmaus verschläft Weihnachten in ihrem Nest. Schon im Oktober geht sie schlafen und erst Ende Mai wird sie wieder aktiv. Hoffentlich träumt sie was Schönes. Mit grad einmal 10 Gramm ist sie ein Winzling und es grenzt an ein Wunder, dass sie ohne Nahrungsaufnahme so lange schlafen kann. Ihr Vorkommen in NÖ ist auf moorige Gebiete des Waldviertels beschränkt.
Im Gegensatz dazu muss der Steppeniltis auch am Weihnachtsabend auf Beutefang gehen. Er lebt in den Agrarlandschaften des östlichen NÖ und frisst bevorzugt Wühlmäuse, in den Weingärten bei Langenlois aber auch Ziesel. Je nach Jahreszeit und Fruchtfolge muss er sein Jagdrevier verlegen und dabei kommt es dann leider oft auf den Straßen zu Tode. Bitte fahrt daher nicht nur am Weihnachtsabend vorsichtig, um unnötiges Tierleid zu vermeiden.
Im Gebirge steigt der Auerhahn derweilen durch den Bergwald. Im Winter sind Kiefernnadeln seine Leibspeise. Jetzt ist er besonders genügsam, bewegt sich wenig und spart so Energie - ein Leben auf Sparflamme also. Schneeschuhwanderungen abseits der Wege sollten wir daher tunlichst vermeiden, um ihn nicht zu stören.
Zum Schluss eine ganz vergessene Art: Die Flussperlmuschel steht vor dem Aussterben. Heuer werden noch ein paar wenige Weihnachten erleben. Ihr Festtagsmenü ist wenig spektakulär: Sie filtrieren das Bachwasser. Zu hoffen ist, dass es ihnen bei all den Gewässereinträgen, für die wir Menschen verantwortlich sind, noch bekommt.
12.12.2025
Im Gegensatz dazu muss der Steppeniltis auch am Weihnachtsabend auf Beutefang gehen. Er lebt in den Agrarlandschaften des östlichen NÖ und frisst bevorzugt Wühlmäuse, in den Weingärten bei Langenlois aber auch Ziesel. Je nach Jahreszeit und Fruchtfolge muss er sein Jagdrevier verlegen und dabei kommt es dann leider oft auf den Straßen zu Tode. Bitte fahrt daher nicht nur am Weihnachtsabend vorsichtig, um unnötiges Tierleid zu vermeiden.
Im Gebirge steigt der Auerhahn derweilen durch den Bergwald. Im Winter sind Kiefernnadeln seine Leibspeise. Jetzt ist er besonders genügsam, bewegt sich wenig und spart so Energie - ein Leben auf Sparflamme also. Schneeschuhwanderungen abseits der Wege sollten wir daher tunlichst vermeiden, um ihn nicht zu stören.
Zum Schluss eine ganz vergessene Art: Die Flussperlmuschel steht vor dem Aussterben. Heuer werden noch ein paar wenige Weihnachten erleben. Ihr Festtagsmenü ist wenig spektakulär: Sie filtrieren das Bachwasser. Zu hoffen ist, dass es ihnen bei all den Gewässereinträgen, für die wir Menschen verantwortlich sind, noch bekommt.
12.12.2025

