Franz Kraus ein jahrzehntelanger Unterstützer des Nationalparks Thayatal
Wenn man älter wird, blickt man unweigerlich öfter zurück. Kaum zu glauben, dass es bereits 41 Jahre her ist, seit wir beschlossen haben, gegen das geplante Kraftwerksprojekt "Býčí skála" auf tschechischer Seite aktiv zu werden. Seit damals habe ich unzählige Stunden damit verbracht, mit einer Gruppe Gleichgesinnter für den Schutz des Thayatales zu kämpfen, allen voran mit meinem Freund und Mitstreiter Helmut Salek. Unermüdlich haben wir auf das artenreiche Gebiet im Thayatal bei Hardegg aufmerksam gemacht und somit das unmögliche möglich gemacht: Die einzigartige Landschaft entlang der Grenze zu Tschechien wurde schlussendlich unter Schutz gestellt. Die Gründung des Nationalparks Thayatal war ein großer Erfolg und dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit unseren tschechischen Freunden entstand sogar jenseits der Grenze, einige Jahre früher, ein Nationalpark.
Mittlerweile besteht der österreichische Nationalpark schon 25 Jahre und ich blicke mit einer gewissen Milde zurück, bei der die schwierigen und frustrierenden Phasen im Nebel der Erinnerung verblassen. Geblieben ist die Freude über das Erreichte, über eine Erfolgsgeschichte, die zeigt, was Engagement, Beharrlichkeit und grenzüberschreitende Freundschaft bewirken können.
Diese Rückschau hat bei mehreren Veranstaltungen des Nationalparks Thayatal die Idee entstehen lassen, die vielen "Väter" oder besser gesagt Pioniere beider Nationalparks zu interviewen und ihre Erinnerungen in einem Buch festzuhalten. Der Verein "Freunde des Nationalparks Thayatal" wird das Projekt als Herausgeber begleiten und ich freue mich, aktiv daran mitzuwirken. Es erfüllt mich mit großem Stolz, Teil dieser Geschichte zu sein und zu wissen, dass unsere Arbeit die Natur des Thayatals für kommende Generationen bewahrt hat. Interessierte wenden sich bitte an den Nationalpark Thayatal.
22.10.2025
Mittlerweile besteht der österreichische Nationalpark schon 25 Jahre und ich blicke mit einer gewissen Milde zurück, bei der die schwierigen und frustrierenden Phasen im Nebel der Erinnerung verblassen. Geblieben ist die Freude über das Erreichte, über eine Erfolgsgeschichte, die zeigt, was Engagement, Beharrlichkeit und grenzüberschreitende Freundschaft bewirken können.
Diese Rückschau hat bei mehreren Veranstaltungen des Nationalparks Thayatal die Idee entstehen lassen, die vielen "Väter" oder besser gesagt Pioniere beider Nationalparks zu interviewen und ihre Erinnerungen in einem Buch festzuhalten. Der Verein "Freunde des Nationalparks Thayatal" wird das Projekt als Herausgeber begleiten und ich freue mich, aktiv daran mitzuwirken. Es erfüllt mich mit großem Stolz, Teil dieser Geschichte zu sein und zu wissen, dass unsere Arbeit die Natur des Thayatals für kommende Generationen bewahrt hat. Interessierte wenden sich bitte an den Nationalpark Thayatal.
22.10.2025

