Während die Sonne auf die umliegenden Felder scheint und die Hitze in den Städten brütet, weht im Thayatal ein frischer Luftzug. Weite Wälder, tiefe Täler und die Thaya, die sanft ihre Schlingen um die Umlaufberge schmiegt - hier sind die Temperaturen milder, die Zeit langsamer und die Natur unberührt.
Diesen besonderen Charme des Thayatals entdecken wir aber nicht erst heute - schon vor über hundert Jahren war die kleine Stadtgemeinde Hardegg ein beliebter Ort der sogenannten Sommerfrische. Milde Temperaturen in der Thaya, Wanderwege und kulturelle Veranstaltungen lockten Besucher:innen aus der Ferne zu oft mehrwöchigen Aufenthalten im grünen Tal, hoch oben an der Grenze zu Tschechien, Mähren.
So wurden im beschaulichen Städtchen Hardegg Bootsfahrten organisiert, Theaterspiele genossen und gesellige Veranstaltungen abgehalten. Die Sommerfrische verschwand schließlich, als in Frain ein Kraftwerk errichtet wurde - seither fließt nur noch kaltes Tiefenwasser Richtung Hardegg hinab, welches für laue Badevergnügen ungeeignet war. Der 2. Weltkrieg und der Eiserne Vorhang taten ihr übriges, um die Sommerfrische mit ihrem Kulturvergnügen in Hardegg in Vergessenheit geraten zu lassen.
Langsam jedoch erwacht die kleinste Stadt Österreichs aus ihrem Dornröschenschlaf: mit dem "Hardegger Kultursommer" etabliert sich hier eine neue Generation an Kulturgenuss, die mit Musik, Poesie und Kunst das Kulturleben hier im Waldviertel wieder hochleben lässt. Eine bunte Veranstaltungsreihe verspricht wunderbare Abende im urigen Städtchen, umgeben von unberührter Natur - beispielsweise bei der Wanderung "Musik ohne Grenzen" am 4. Juli 2026, bei der man sich von der einzigartigen Mischung aus Musik & Natur im Nationalpark verzaubern lassen kann.
02.07.2026
Diesen besonderen Charme des Thayatals entdecken wir aber nicht erst heute - schon vor über hundert Jahren war die kleine Stadtgemeinde Hardegg ein beliebter Ort der sogenannten Sommerfrische. Milde Temperaturen in der Thaya, Wanderwege und kulturelle Veranstaltungen lockten Besucher:innen aus der Ferne zu oft mehrwöchigen Aufenthalten im grünen Tal, hoch oben an der Grenze zu Tschechien, Mähren.
So wurden im beschaulichen Städtchen Hardegg Bootsfahrten organisiert, Theaterspiele genossen und gesellige Veranstaltungen abgehalten. Die Sommerfrische verschwand schließlich, als in Frain ein Kraftwerk errichtet wurde - seither fließt nur noch kaltes Tiefenwasser Richtung Hardegg hinab, welches für laue Badevergnügen ungeeignet war. Der 2. Weltkrieg und der Eiserne Vorhang taten ihr übriges, um die Sommerfrische mit ihrem Kulturvergnügen in Hardegg in Vergessenheit geraten zu lassen.
Langsam jedoch erwacht die kleinste Stadt Österreichs aus ihrem Dornröschenschlaf: mit dem "Hardegger Kultursommer" etabliert sich hier eine neue Generation an Kulturgenuss, die mit Musik, Poesie und Kunst das Kulturleben hier im Waldviertel wieder hochleben lässt. Eine bunte Veranstaltungsreihe verspricht wunderbare Abende im urigen Städtchen, umgeben von unberührter Natur - beispielsweise bei der Wanderung "Musik ohne Grenzen" am 4. Juli 2026, bei der man sich von der einzigartigen Mischung aus Musik & Natur im Nationalpark verzaubern lassen kann.
02.07.2026

