Aus unseren Wäldern hören wir schon seit Mitte Februar die Rufe oder das "wilde Hämmern" der Spechte, die bereits sehr früh im Jahr ihre Reviere besetzen und sich paaren. Der Nationalpark bietet mit seinem großen Angebot an Totholz acht der zehn in Österreich heimischen Spechtarten einen Lebensraum! So zeugt eine Vielzahl von Spechtbäumen entlang des Einsiedler- oder Thayatalweges von der Anwesenheit dieser insektenfressenden Vogelarten. Neben den deutlichen Trommelschlägen des Schwarzspechtes ist im Frühling das lachende "hühühühühü" des Grünspechts weithin zu hören. Blau- und Kohlmeisen, Rotkehlchen, Kleiber und Amseln erfüllen die Luft bereits jetzt mit einem stimmgewaltigen Konzert - das "Lied des Frühlings" ist allgegenwärtig.
Laute Töne von sich zu geben ist ein bewährtes Mittel, um auf sich aufmerksam zu machen. In der Nähe der Ruine Kaja untermalen die Männchen einiger Amphibienarten die Abendstimmung mit ihren Rufen und locken dadurch die paarungswilligen Weibchen an. Sie haben heuer aufgrund der milden Temperaturen ihre Winterstarre früh beendet. Ihr Hormonspiegel ist schon jetzt auf Vermehrung eingestellt. Selbst schlechtes Wetter und Temperaturen wenig über dem Gefrierpunkt können die Paarungslust nicht bremsen; die Bezeichnung "Kaltblüter" scheint unter diesen Umständen nicht mehr angebracht.
Im Nationalpark, wo die Hälfte aller Amphibienarten Österreichs vertreten ist, sind entlang des Kajabaches zunächst die Springfrösche, die Frühstarter nach den Wintermonaten, gefolgt von Grasfröschen und Erdkröten auf ihrem langen Marsch zu den Laichgewässern gut zu beobachten. Körperliche Anstrengungen spielen im Rausch der Triebe keine Rolle. Hat zum Beispiel ein Erdkrötenmännchen seine Auserwählte bereits am Weg zum Laichplatz gefunden, lässt er diese nicht mehr los. Die "emanzipierten" Erdkrötendamen schleppen ihre wesentlich kleineren Partner huckepack oft über mehrere Kilometer bis zum Laichgewässer.
Ein kleiner Tipp: Wenn Sie mehr über die Lebensweise der Amphibien erfahren möchten, kommen Sie doch am Palmsonntag, 24. März, 14.00 Uhr zu unserer Führung "Frösche und Kröten auf Wanderschaft" am Kajabach!
02.03.2024
Laute Töne von sich zu geben ist ein bewährtes Mittel, um auf sich aufmerksam zu machen. In der Nähe der Ruine Kaja untermalen die Männchen einiger Amphibienarten die Abendstimmung mit ihren Rufen und locken dadurch die paarungswilligen Weibchen an. Sie haben heuer aufgrund der milden Temperaturen ihre Winterstarre früh beendet. Ihr Hormonspiegel ist schon jetzt auf Vermehrung eingestellt. Selbst schlechtes Wetter und Temperaturen wenig über dem Gefrierpunkt können die Paarungslust nicht bremsen; die Bezeichnung "Kaltblüter" scheint unter diesen Umständen nicht mehr angebracht.
Im Nationalpark, wo die Hälfte aller Amphibienarten Österreichs vertreten ist, sind entlang des Kajabaches zunächst die Springfrösche, die Frühstarter nach den Wintermonaten, gefolgt von Grasfröschen und Erdkröten auf ihrem langen Marsch zu den Laichgewässern gut zu beobachten. Körperliche Anstrengungen spielen im Rausch der Triebe keine Rolle. Hat zum Beispiel ein Erdkrötenmännchen seine Auserwählte bereits am Weg zum Laichplatz gefunden, lässt er diese nicht mehr los. Die "emanzipierten" Erdkrötendamen schleppen ihre wesentlich kleineren Partner huckepack oft über mehrere Kilometer bis zum Laichgewässer.
Ein kleiner Tipp: Wenn Sie mehr über die Lebensweise der Amphibien erfahren möchten, kommen Sie doch am Palmsonntag, 24. März, 14.00 Uhr zu unserer Führung "Frösche und Kröten auf Wanderschaft" am Kajabach!
02.03.2024

