Im Nationalpark Thayatal lebt eine faszinierende Sensation: der heimische Edelkrebs (Astacus astacus). Mit kräftigen Scheren und robustem Panzer erinnert er an eine Medusa der Flüsse. Diese Tiere sind Teil einer alten europäischen Population ihrer alteuropäischen Herkunft und ein wichtiger Teil unserer Natur.
Doch Verschmutzung und invasive Arten, die Krankheiten übertragen, haben seine Bestände überall stark dezimiert. Im Thayatal findet er Zuflucht. Der Kajabach bietet einen geeigneten Lebensraum. Die Thaya selbst ist durch das abgelassene Tiefenwasser beim Staukraftwerk Vranov/ Frain zu kalt für den Edelkrebs.
Der Nationalpark Thayatal engagiert sich intensiv für den Schutz dieser wertvollen Tiere. Der aus Amerika eingeschleppte Signalkrebs, der die Krebspest überträgt, stellt aktuell die größte Bedrohung dar. Ein Monitoring der Bestände und spezielle Projekte zur Wiederansiedlung sollen sicherstellen, dass der Edelkrebs auch in Zukunft im Nationalpark zu finden ist. Diese Arbeit ist von unschätzbarem Wert, nicht nur für die Krebse selbst, sondern auch für das gesamte Ökosystem. Denn Edelkrebse reinigen die Gewässer und sind eine wichtige Nahrungsquelle für andere Tiere.
Für Besucher ist es ein besonderes Erlebnis, Edelkrebse in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Wer aufmerksam am Ufer des Kajabachs entlangspaziert, hat gute Chancen, einen dieser scheuen Flussbewohner zu entdecken. Besonders spannend sind geführte Touren, bei denen Ranger ihr Wissen über die Edelkrebse und die Schutzmaßnahmen der Nationalparkverwaltung teilen.
Ein Ausflug in den Nationalpark Thayatal ist nicht nur eine Reise in eine atemberaubende Landschaft, sondern auch eine Gelegenheit, seltene Tier- und Pflanzenarten zu entdecken, die anderswo schon längt verschwunden sind.
24.08.2024
Doch Verschmutzung und invasive Arten, die Krankheiten übertragen, haben seine Bestände überall stark dezimiert. Im Thayatal findet er Zuflucht. Der Kajabach bietet einen geeigneten Lebensraum. Die Thaya selbst ist durch das abgelassene Tiefenwasser beim Staukraftwerk Vranov/ Frain zu kalt für den Edelkrebs.
Der Nationalpark Thayatal engagiert sich intensiv für den Schutz dieser wertvollen Tiere. Der aus Amerika eingeschleppte Signalkrebs, der die Krebspest überträgt, stellt aktuell die größte Bedrohung dar. Ein Monitoring der Bestände und spezielle Projekte zur Wiederansiedlung sollen sicherstellen, dass der Edelkrebs auch in Zukunft im Nationalpark zu finden ist. Diese Arbeit ist von unschätzbarem Wert, nicht nur für die Krebse selbst, sondern auch für das gesamte Ökosystem. Denn Edelkrebse reinigen die Gewässer und sind eine wichtige Nahrungsquelle für andere Tiere.
Für Besucher ist es ein besonderes Erlebnis, Edelkrebse in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Wer aufmerksam am Ufer des Kajabachs entlangspaziert, hat gute Chancen, einen dieser scheuen Flussbewohner zu entdecken. Besonders spannend sind geführte Touren, bei denen Ranger ihr Wissen über die Edelkrebse und die Schutzmaßnahmen der Nationalparkverwaltung teilen.
Ein Ausflug in den Nationalpark Thayatal ist nicht nur eine Reise in eine atemberaubende Landschaft, sondern auch eine Gelegenheit, seltene Tier- und Pflanzenarten zu entdecken, die anderswo schon längt verschwunden sind.
24.08.2024

