Großer Filmabend im Nationalparkhaus: Gestern, am 15. Oktober, feierte die neue "Universum"-Dokumentation "Hermann Maier: Meine Heimat - Das Thayatal" ihre Premiere in Hardegg. Gemeinsam mit dem Filmteam, zahlreichen Protagonist:innen der Dokumentation und vielen Gästen wurde der fertige Film erstmals vor Publikum gezeigt. Die Begeisterung war groß: Nach vielen Monaten Dreharbeiten im Nationalpark Thayatal und im Národní park Podyjí konnten all jene, die vor und hinter der Kamera an der Produktion beteiligt waren, das Ergebnis erstmals gemeinsam auf der großen Leinwand erleben.
Die Premiere bot dabei nicht nur Gelegenheit, die eindrucksvollen Bilder aus dem Thayatal zu sehen, sondern auch für persönliche Begegnungen und Gespräche. Filmteam und Protagonist:innen blickten gemeinsam auf die Dreharbeiten zurück, während sich die Gäste über die vielen bekannten Orte, Geschichten und Menschen freuten, die in der Dokumentation zu sehen sind. So wurde aus der Filmvorführung ein geselliger Abend, bei dem die Begeisterung für die besondere Natur des grenzüberschreitenden Nationalparks deutlich zu spüren war.
Wer nun bereits auf die offizielle Ausstrahlung gespannt ist, muss nicht lange warten: Im Fernsehen ist der Film am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 20.15 Uhr auf ORF 2 zu sehen. Die neue Dokumentation begleitet den ehemaligen Skistar Hermann Maier unter der Regie von Andrea Albrecht auf eine Entdeckungsreise durch eine der ursprünglichsten Flusslandschaften Mitteleuropas.
Mitten in Europa gibt es nämlich einen Ort, an dem Grenzen kaum noch eine Rolle spielen. Die Thaya fließt zwischen Österreich und Tschechien durch einen tief eingeschnittenen Canyon aus uraltem Gestein und verbindet zwei Nationalparks zu einem gemeinsamen Naturraum: den Nationalpark Thayatal und den Národní park Podyjí. Was jahrzehntelang durch den Eisernen Vorhang getrennt war, ist heute eine Landschaft, in der Natur wieder ihren eigenen Gesetzen folgen darf.
Für Nationalpark-Direktor Christian Übl ist der Nationalpark eine Welt für sich, und er freut sich, dass das Universum-Team gemeinsam mit Hermann Maier das Schutzgebiet an der Thaya für sich entdeckt hat: "Wer die Schönheit und den Artenreichtum dieses grenzüberschreitenden Schutzgebiets kennenlernen möchte, der muss sich direkt hineinbegeben und die vielfältigen Lebensräume erkunden oder von den Aussichtspunkten die faszinierende Tallandschaft bewundern. Das Universum-Team hat in den letzten beiden Jahren eine wunderbare Expedition ins Thayatal unternommen und begeistert uns nun mit einer wunderschönen Naturdokumentation, bei der die Liebe zur Natur und zu den Menschen, die hier wirken, spürbar ist!"
Auch für Hermann Maier ist das Thayatal eine Heimat voller verborgener Wunder: stille Wälder, glasklare Bäche, schroffe Felsen und Tiere, die sich nur dem zeigen, der Geduld mitbringt. "Man spürt auf Schritt und Tritt, wie unberührt die Natur hier eigentlich ist, und dass diese Region vor gar nicht langer Zeit einmal absolute Sperrzone war", erzählt Maier über seine Universum-Expedition. Die Erfahrung, mit Rangerinnen, Rangern und Wissenschaftler:innen im Nationalpark unterwegs zu sein, ist für ihn ein besonderes Erlebnis gewesen.
Der Film folgt dem Lauf der Thaya, die seit Millionen Jahren die Landschaft formt. Tiefe Mäander, freigelegte Felsen und klare Bäche haben Lebensräume geschaffen, die heute zu den artenreichsten Österreichs zählen. Unter Wasser verwandelt der Flutende Hahnenfuß die Strömung in eine grüne Wiese, im Kajabach lebt der seltene Edelkrebs, und die stark gefährdete Würfelnatter gleitet beinahe schwerelos durch das klare Wasser.
Ein besonderes Privileg führt Hermann Maier sogar auf die Thaya selbst: Nur einmal im Jahr dürfen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Nationalparks im Rahmen einer gemeinsamen Neophyten-Aktion den Fluss mit Booten befahren. Hermann Maier hilft dabei mit, invasive Pflanzen aus den Uferbereichen zu entfernen, und erlebt aus nächster Nähe, wie eng Naturschutz und praktische Arbeit miteinander verbunden sind.
Für Regisseurin Andrea Albrecht ist das Thayatal eine Landschaft der leisen Entdeckungen: "Mich hat fasziniert, wie eng hier alles miteinander verbunden ist: der Fluss, der Wald, die Felsen und die Tiere. Das Thayatal erzählt keine laute Geschichte. Es zeigt, dass die größte Kraft der Natur dort entsteht, wo man ihr Zeit, Raum und Freiheit lässt."
Die neue "Universum"-Dokumentation führt durch eine grenzüberschreitende Landschaft, in der historische Grenzen verschwimmen und eine gemeinsame Zukunft sichtbar wird. Die Nationalparks Thayatal und Podyjí stehen beispielhaft für ein Europa, in dem Natur keine Grenzen kennt und in der Zusammenarbeit neuen Lebensraum entstehen lässt.
12.10.2026
Die Premiere bot dabei nicht nur Gelegenheit, die eindrucksvollen Bilder aus dem Thayatal zu sehen, sondern auch für persönliche Begegnungen und Gespräche. Filmteam und Protagonist:innen blickten gemeinsam auf die Dreharbeiten zurück, während sich die Gäste über die vielen bekannten Orte, Geschichten und Menschen freuten, die in der Dokumentation zu sehen sind. So wurde aus der Filmvorführung ein geselliger Abend, bei dem die Begeisterung für die besondere Natur des grenzüberschreitenden Nationalparks deutlich zu spüren war.
Wer nun bereits auf die offizielle Ausstrahlung gespannt ist, muss nicht lange warten: Im Fernsehen ist der Film am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 20.15 Uhr auf ORF 2 zu sehen. Die neue Dokumentation begleitet den ehemaligen Skistar Hermann Maier unter der Regie von Andrea Albrecht auf eine Entdeckungsreise durch eine der ursprünglichsten Flusslandschaften Mitteleuropas.
Mitten in Europa gibt es nämlich einen Ort, an dem Grenzen kaum noch eine Rolle spielen. Die Thaya fließt zwischen Österreich und Tschechien durch einen tief eingeschnittenen Canyon aus uraltem Gestein und verbindet zwei Nationalparks zu einem gemeinsamen Naturraum: den Nationalpark Thayatal und den Národní park Podyjí. Was jahrzehntelang durch den Eisernen Vorhang getrennt war, ist heute eine Landschaft, in der Natur wieder ihren eigenen Gesetzen folgen darf.
Für Nationalpark-Direktor Christian Übl ist der Nationalpark eine Welt für sich, und er freut sich, dass das Universum-Team gemeinsam mit Hermann Maier das Schutzgebiet an der Thaya für sich entdeckt hat: "Wer die Schönheit und den Artenreichtum dieses grenzüberschreitenden Schutzgebiets kennenlernen möchte, der muss sich direkt hineinbegeben und die vielfältigen Lebensräume erkunden oder von den Aussichtspunkten die faszinierende Tallandschaft bewundern. Das Universum-Team hat in den letzten beiden Jahren eine wunderbare Expedition ins Thayatal unternommen und begeistert uns nun mit einer wunderschönen Naturdokumentation, bei der die Liebe zur Natur und zu den Menschen, die hier wirken, spürbar ist!"
Auch für Hermann Maier ist das Thayatal eine Heimat voller verborgener Wunder: stille Wälder, glasklare Bäche, schroffe Felsen und Tiere, die sich nur dem zeigen, der Geduld mitbringt. "Man spürt auf Schritt und Tritt, wie unberührt die Natur hier eigentlich ist, und dass diese Region vor gar nicht langer Zeit einmal absolute Sperrzone war", erzählt Maier über seine Universum-Expedition. Die Erfahrung, mit Rangerinnen, Rangern und Wissenschaftler:innen im Nationalpark unterwegs zu sein, ist für ihn ein besonderes Erlebnis gewesen.
Der Film folgt dem Lauf der Thaya, die seit Millionen Jahren die Landschaft formt. Tiefe Mäander, freigelegte Felsen und klare Bäche haben Lebensräume geschaffen, die heute zu den artenreichsten Österreichs zählen. Unter Wasser verwandelt der Flutende Hahnenfuß die Strömung in eine grüne Wiese, im Kajabach lebt der seltene Edelkrebs, und die stark gefährdete Würfelnatter gleitet beinahe schwerelos durch das klare Wasser.
Ein besonderes Privileg führt Hermann Maier sogar auf die Thaya selbst: Nur einmal im Jahr dürfen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Nationalparks im Rahmen einer gemeinsamen Neophyten-Aktion den Fluss mit Booten befahren. Hermann Maier hilft dabei mit, invasive Pflanzen aus den Uferbereichen zu entfernen, und erlebt aus nächster Nähe, wie eng Naturschutz und praktische Arbeit miteinander verbunden sind.
Für Regisseurin Andrea Albrecht ist das Thayatal eine Landschaft der leisen Entdeckungen: "Mich hat fasziniert, wie eng hier alles miteinander verbunden ist: der Fluss, der Wald, die Felsen und die Tiere. Das Thayatal erzählt keine laute Geschichte. Es zeigt, dass die größte Kraft der Natur dort entsteht, wo man ihr Zeit, Raum und Freiheit lässt."
Die neue "Universum"-Dokumentation führt durch eine grenzüberschreitende Landschaft, in der historische Grenzen verschwimmen und eine gemeinsame Zukunft sichtbar wird. Die Nationalparks Thayatal und Podyjí stehen beispielhaft für ein Europa, in dem Natur keine Grenzen kennt und in der Zusammenarbeit neuen Lebensraum entstehen lässt.
12.10.2026

