Gemeinsam durch den Herbst: Nationalparkwandertag am 26. Oktober

Nationalpark Thayatal im Frühlingskleid, Umlaufberg, Flussmäander, Headerbild für Aktuelle Nachrichten.
Bunte Wälder, weite Ausblicke und gemeinsames Unterwegssein: Am Nationalfeiertag lädt der Nationalpark Thayatal wieder zum traditionellen Nationalparkwandertag. Zwei unterschiedlich lange Routen führen vom Nationalparkhaus durch den herbstlichen Wald nach Hardegg und hinauf zum Maxplateau. Für Verpflegung, Musik und gesellige Wanderstimmung ist gesorgt!

Wenn sich die Wälder des Thayatals im Herbst in Gelb-, Orange- und Rottöne färben, beginnt eine der schönsten Zeiten für ausgedehnte Wanderungen. Am Montag, 26. Oktober 2026, bietet sich dafür eine besondere Gelegenheit: Zum österreichweiten Nationalparkwandertag laden die österreichischen Nationalparks dazu ein, den Nationalfeiertag gemeinsam draußen in der Natur zu verbringen. So auch im Nationalpark Thayatal. Hier startet die Wanderung um 10 Uhr beim Nationalparkhaus.

Nach einer Begrüßung durch Nationalparkdirektor Christian Übl und Hardeggs Bürgermeister Friedrich Schechtner geht es gemeinsam los. Dabei stehen zwei Routen zur Auswahl, die beide durch den herbstlichen Nationalparkwald nach Hardegg und weiter zu zwei der schönsten Aussichtspunkte rund um die kleinste Stadt Österreichs führen: dem Reginafelsen und dem Maxplateau. Von dort öffnet sich der Blick auf Hardegg mit seiner mächtigen Burganlage, eingebettet in die dicht bewaldeten und mittlerweile herbstlich-bunt gekleideten Hänge des Thayatals.

Zwei Routen durch den herbstlichen Nationalpark

Wer es gemütlicher angehen möchte, wählt Route 1. Vom Nationalparkhaus führt sie über den Kirchensteig durch Hardegg und weiter auf das Maxplateau. Anschließend geht es über den Reginafelsen hinunter nach Hardegg und über den Kirchensteig zurück zum Nationalparkhaus.

Die anspruchsvollere Route 2 beginnt beim Nationalparkhaus und geht zunächst über den Kohlriedelweg, der sich durch einen abwechslungsreichen Laubwald in Richtung Hardegg zieht. Über den Reginafelsen wandern wir hinauf zum Maxplateau, der Abstieg führt uns über den etwas steileren Christbaumsteig zurück nach Hardegg. Am Kirchensteig gelangen wir schließlich wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Unterwegs bleibt genügend Zeit, um den herbstlichen Nationalpark zu genießen.

Gerade Ende Oktober zeigt sich der "Green Canyon" oft von seiner farbenprächtigsten Seite: Buchen, Eichen und Hainbuchen wechseln ihr grünes Sommerkleid gegen kräftige Herbstfarben; von den höher gelegenen Aussichtspunkten zeigt sich ein spektakulärer Blick auf die bewaldeten Hänge und hinunter auf Hardegg.

Stärkung und Musik am Maxplateau


Am Maxplateau wartet eine Labstation auf die Wandernden. Barbara Gschwandner vom Café-Restaurant s'Schmankerl sorgt dort mit Speisen und Getränken für die passende Stärkung. Für musikalische Begleitung sorgt ein Ensemble; und damit auch für einen gemütlichen Rahmen, um eine Pause einzulegen, miteinander ins Gespräch zu kommen und den Nationalfeiertag gemeinsam zu verbringen.

Denn der Nationalparkwandertag soll nicht nur möglichst viele Kilometer auf die Wanderschuhe bringen. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Naturerlebnis: zusammen unterwegs sein, den Herbst genießen und vielleicht auch Ecken des Nationalparks entdecken, an denen man bei einem gewöhnlichen Spaziergang nicht vorbeikommt.

Zur Einstimmung: Das Thayatal auf der großen Leinwand

Wer sich schon vor dem Wandertag auf das Thayatal einstimmen möchte, kann das heuer auch vom Sofa aus tun: Die neue ORF-"Universum"-Dokumentation "Hermann Maier: Meine Heimat - Das Thayatal" ist nach ihrer TV-Ausstrahlung am 20. Oktober (20.15 Uhr, ORF 2) auf ORF ON abrufbar. Unter der Regie von Andrea Albrecht erkundet Hermann Maier gemeinsam mit Ranger:innen und Wissenschaftler:innen darin den Nationalpark Thayatal und den benachbarten Národní park Podyjí und zeigt dabei das wunderbare Tal der Vielfalt, welches wenige Tage später beim Nationalparkwandertag in herbstlicher Stimmung selbst erlebt werden kann!
16.10.2026