Klimamix Thayatal

Nationalpark Thayatal im Frühlingskleid, Umlaufberg, Flussmäander, Headerbild für Aktuelle Nachrichten.
Es lässt sich einfach nicht dingfest machen, das Thayatal. Mal gibt es sich heiß und trocken, was am östlichen Weinviertel liegt, aus dem pannonische Luft hereinweht. Mal beeinflusst mehr das feucht-kühle Klima des westlichen Waldviertels die Verhältnisse.

Diese Kombination zusammen mit der stark gewundenen Tallandschaft, die nach allen Himmelsrichtungen exponiert ist, bringt eine Fülle an Lebensräumen hervor. Buchen haben es beispielsweise gern schattiger und feuchter, Eichen ziehen wärmere und trockenere Bedingungen vor und Trockenrasen-Vertreter wie Gottesanbeterin und Bunte Schwertlilie lieben es besonders karg und heiß.

Mit einem Schritt wechselt im Thayatal das Klima. Wer sich aus der Hitze des Trockenrasens in den Wald flüchtet, erfährt eine Ad-hoc-Abkühlung. Die kühle Luft des "klimatisierten" Waldes fängt einen angenehm ein. Zusätzlich bringt das kalte Wasser der Thaya die Luft in Bewegung und sorgt für magisch-mystische Momente, wenn etwa nach einem Gewitter der ganze Fluss zu dampfen beginnt. Das Aufeinandertreffen von feucht-warmer Luft und kaltem Wasser liefert den dafür nötigen Zündstoff.

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