Heiße Echsen

Nationalpark Thayatal im Frühlingskleid, Umlaufberg, Flussmäander, Headerbild für Aktuelle Nachrichten.
Heiße Tage sind was für Echsen, aber wie heiß mögen sie es wirklich? Am Umlaufberg Aussichtspunkt und direkt darunter, neben der Thaya, finden sich gute Plätzchen, um sich selbst ein Bild von den Temperaturvorlieben der Smaragdeidechsen zu machen:

Der wohl größte Unterschied zwischen Mensch bzw. Säugetier und Reptil - mal abgesehen von den Schuppen - liegt im Wärmehaushalt. Während die Körpertemperatur des Menschen konstant um etwa 37 Grad Celsius schwankt, richtet sie sich bei Reptilien wie der Smaragdeidechse nach der Außentemperatur. Deswegen suchen sie - wie die Motten das Licht - die Wärme der Sonne und aalen sich gern am Vormittag zum Beleben ihrer Glieder auf einem warm beschienenen Stein.
Wer jedoch hofft, in der prallen Mittags-Hochsommer-Sonne auf eine Sonnenanbeterin zu stoßen, wird wohl kaum fündig werden. Das ist selbst einer Smaragdeidechse zu heiß. Ihr Blut soll warm werden, aber nicht gleich kochen. Alles klar?

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