Berühmte Verwandtschaft

Nationalpark Thayatal im Frühlingskleid, Umlaufberg, Flussmäander, Headerbild für Aktuelle Nachrichten.
Waldkiefer, Gemeine Kiefer, Rotföhre, Weißkiefer, Forche ... ein Baum, jede Menge Namen! Wer den Stamm genauer unter die Lupe nimmt, wird vermutlich am ehesten zur Variante "Rotföhre" tendieren, denn im Namen steckt der Erkennungshinweis.
Während die Borke der jungen Rotföhre glatt und eher graugelblich gefärbt ist, verändert sie sich mit zunehmendem Alter in Richtung eines braunroten bzw. graurosa Farbtons. Und aus der glatten "Haut" wird eine tief eingeschnittene Borke mit großen, plattigen Schuppen, die mit ihrer unverkennbaren Farbe schon von Weitem auf sich aufmerksam machen.
Speziell dort, wo es felsig und trocken ist im Nationalpark Thayatal stößt man immer wieder mal auf diesen anpassungsfähigen und wenig anspruchsvollen Nadelbaum; eine der wenigen Nadelbaumarten, die natürlicherweise im Thayatal vorkommen.
Und noch dazu mit einer berühmten Verwandtschaft. Denn es waren in erster Linie Kiefern bzw. Föhren (welcher Name einem lieber ist), deren Harz vor rund 50 Millionen Jahren zum sogenannten "Gold des Nordens" erstarrte, dem Baltischen Bernstein, der heute noch an den Ufern der Ost- und Nordsee angespült wird!

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