"Auf Nadeln" durch den Winter

Nationalpark Thayatal im Frühlingskleid, Umlaufberg, Flussmäander, Headerbild für Aktuelle Nachrichten.
Gefrorene Böden und hohe Verdunstungsraten über die Blattoberflächen lassen den Laubbäumen unserer Breiten keine andere Wahl: Die Blätter müssen im Herbst runter. Siehe dazu auch den Blogeintrag: Herbstliche Rückholaktionen & kollektives Loslassen

Nadelbäume haben es dagegen in der Regel leichter. Nadeln sind viel kleiner, dicker und härter, sie verfügen insgesamt über eine geringere Oberfläche und können dadurch die Verdunstungsraten bedeutend reduzieren. Außerdem sorgt eine schützende Wachsschicht dafür, dass das Wasser die Nadeln nicht so leicht verlassen kann und der Baum nicht verdurstet.
Gut benadelt sind im NP Thayatal rund ums Jahr und somit auch im Winter Rotföhre, Tanne, Eibe und Wacholder. - Gleichzeitig auch die einzigen natürlicherweise im Thayatal vorkommenden Nadelbaumarten.

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