Ab in die Botanik … Teil 1

Nationalpark Thayatal im Frühlingskleid, Umlaufberg, Flussmäander, Headerbild für Aktuelle Nachrichten.
Ganz schön ... giftig

Eine Sommerpflanze, die's wirklich in sich hat, ist der Eisenhut. Seine unverkennbare Blütenform, die in der Fantasie einen Ritterhelm - also einen Eisenhut - heraufbeschwört, schließt Verwechslungen mit anderen Pflanzen so gut wie aus.
Die weniger auffälligen Laubblätter können aber für Aufregung sorgen, besonders wenn sie - wie bei einem Fall in Deutschland 2005 - fälschlicherweise als Petersilie durchgehen. Schon wenige Gramm der Pflanze wirken tödlich, sogar Berührungen mit ihr können zu leichten Vergiftungen führen. Das deutsche Grillfest ging übrigens noch mal glimpflich aus. Feststeht aber, dass mit diesen Hüten nicht zu spaßen ist.
Gleiches gilt für die drei Eisenhut-Arten, die im Nationalpark Thayatal vorkommen: der blau blühende Bunt-Eisenhut (Aconitum variegatum) und die beiden gelbblütigen Feinblatt-Eisenhut (Aconitum anthora) und Wolfs-Eisenhut (Aconitum vulparia). Zu finden am Flussufer und auch am Überstieg beim Umlaufberg.
Bestaunen und Fotografieren erwünscht und erlaubt, Pflücken verboten.

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