15 Jahre für den Nationalpark

Nationalpark Thayatal im Frühlingskleid, Umlaufberg, Flussmäander, Headerbild für Aktuelle Nachrichten.
Nationalpark Direktor Robert Brunner.
Im Juni 1998 wurde DI Robert Brunner zum Direktor des im Entstehen begriffenen Nationalparks Thayatal bestellt. In diesen Tagen endet Robert Brunners 15-jährige Amtszeit. Der in Horn geborene BOKU-Absolvent und Agrarökonom Ludwig Schleritzko übernimmt Anfang 2014 seine Tätigkeit. Alles Gute dafür!
Doch bevor wir in die Zukunft blicken, wollen wir noch einmal zurückblicken auf die Marksteine von Robert Brunners Arbeit im NP Thayatal.
*** Ein Jahr nach seiner Berufung zum Direktor, 1999, beschließen der österreichische und der tschechische Nationalpark an gemeinsamen Zielen zu arbeiten.
*** Im Jahr 2001 wird der Nationalpark Thayatal nach den internationalen Kriterien der IUCN anerkannt.
*** 2003 wird das Nationalparkhaus fertig gestellt und der NP Thayatal bekommt im September dafür den Niederösterreichischen Holzbaupreis 2003 für kommunale Bauten verliehen.
*** 2007 verleiht die Niederösterreichische Landesregierung Direktor Robert Brunner das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Niederösterreich.
*** Im gleichen Jahr gibt es erstmals erfolgreiche Nachweise über im Nationalpark Thayatal vorkommende Europäische Wildkatzen. Bis dahin galten sie in Österreich als ausgestorben.
*** 2009 stand mit vielen Veranstaltungen im Zeichen eines Jubiläums: 10 Jahre Nationalpark Thayatal. Den Höhepunkt des Jahres bildete die feierliche Eröffnung der Naturerlebniswelt, einer der schönsten Abenteuerspielplätze in Niederösterreich.
*** Und im Jahr 2011, im Jahr der Wälder, konnte der Nationalpark erstmals erweitert werden. Mit Unterstützung der EU ließen sich 30 zusätzliche Hektar Wald erwerben.
Das sind nur die markantesten Wegpunkte, die Robert Brunner über die letzten Jahre erlebt, mitgestaltet und eingeleitet hat. Für diese und die vielen weiteren Impulse und Akzente, die er im Rahmen seiner Amtszeit gesetzt hat: Ein herzliches Dankeschön!
Er selbst sagt dazu: "Es war eine schöne Zeit, und es war eine herrliche Aufgabe, ein Schutzgebiet auf den Weg zu bringen."

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