Im Einsatz für den Nationalpark

Nationalpark Thayatal im Frühlingskleid, Umlaufberg, Flussmäander, Headerbild für Aktuelle Nachrichten.
Sinn und Zweck eines Nationalparks ist es ja, dass die Natur - ohne menschlichen Einfluss - Raum zur eigenständigen Entfaltung bekommt.
Allerdings sind nicht alle Aktivitäten, die wir Menschen setzen, gleichbedeutend mit einem Raubbau an der Natur. Mitunter erschaffen wir sogar Natur!

Ein solches Beispiel sind die Wiesen im Nationalpark Thayatal. Ehemals beweidet von Schafen und Ziegen blieben diese Flächen seither waldfrei und haben sich zu einem erstaunlichen Lebensraum gemausert. Seltene Pflanzen- und Tierarten (vor allem Insekten) tummeln sich auf ihnen und machen die Wiesen zu einem besonders artenreichen Fleckchen Natur im Thayatal.
Mittlerweile gibt es jedoch keine Beweidung mehr und ohne Beweidung wachsen die Wiesen rasch wieder zu. Hainbuchenhecken und andere Sträucher bilden zunächst ein undurchdringliches Dickicht. Schließlich erobert sich der Wald sein Territorium zurück.
Um die Wiesen zu erhalten, wird deswegen der Mensch aktiv. Landwirte der Region mähen die Wiesen regelmäßig. Gut für ihre Nutztiere, die das wertvolle Heu besonders schätzen und für die Wiesen, die dadurch erhalten bleiben!

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