Vom Hörsaal in die Natur

Nationalpark Thayatal im Frühlingskleid, Umlaufberg, Flussmäander, Headerbild für Aktuelle Nachrichten.

7. Forschungssymposium Nationalparks Austria

Vom 7. bis 8. September versammelten sich etwa 400 Forscher, Mitarbeiter der österreichischen Nationalparks und andere Naturschutzinteressierte im Alten AKH in Wien zum "7. Symposium zur Forschung in den Schutzgebieten der Nationalparks Austria”. Dabei konnten Fachleute verschiedenster Fachrichtungen über ihre Forschungen in den österreichischen Nationalparks berichten.

Besonders in Europa leidet die Artenvielfalt nicht nur durch den Klimawandel sondern vor allem durch eine Vielzahl menschlicher Eingriffe in die Lebensräume von Pflanzen und Tieren.

Wie die Tagung zeigte, nehmen die niederösterreichischen Nationalparks Donau-Auen und Thayatal bei der Erforschung und Erhaltung der Artenvielfalt eine ganz besondere Rolle ein. Sie liegen inmitten von Landschaften, die schon überall seit Jahrhunderten von Menschen intensiv genutzt wurden. Das Leben der besonderen Pflanzen- und Tiergesellschaften entlang weiter Auen und in tiefen Waldschluchten kann nur noch in wenigen anderen Gebieten Europas so gut beobachtetet werden.

Die Forscher zeigten u.a. wie die Wiederanbindung alter Flussarme an den Donauhauptstrom die Au wiederbeleben konnte, oder modernste Methoden der computerunterstützen Flugbildauswertung die wertvollsten Bereiche der Wälder des Thayatals erkennen lassen.

Nach zwei intensiven Tagen in den Bänken der Hörsäle kamen 21 der Tagungsteilnehmer zu Besuch in den Nationalpark Thayatal um sich entlang der Thaya wandernd zu erholen, und sich das "Forschungsobjekt” ihrer Kollegen von den Rangern des Nationalparks näherbringen zu lassen.

Ein Bericht von Andreas Nikolai.


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