Eine neue Frieda für Carlo

Seit dieser Woche ist in die Wildkatzenanlage beim Nationalparkhaus eine neue Gefährtin für Carlo eingezogen. Als "Botschafterin der Wildnis" vermittelt sie den Besucherinnen und Besuchern die hohe Bedeutung des Erhalts natürlicher Lebensräume.

Wildtiere zu beobachten ist nicht immer leicht. Vor allem Raubtiere, die sich im Schutz des Dickichts oder der Nacht bewegen, bekommen selbst geduldige Beobachter kaum zu Gesicht. Das gilt auch für die Europäische Wildkatze (Felis silvestris silvestris) https://www.wildkatze-in-oesterreich.at/de/pages/wildkatzen-steckbrief-87.aspx .

Sichtungen dieser verborgenen Jägerin sind selten. Wildkatzen sind sehr scheu und bleiben gerne im Schutz der Wälder. Sieht man doch einmal eine "verdächtige" Katze stellt sich immer die Frage, ob man tatsächlich eine Wildkatze oder doch eine wildkatzenfarbige Hauskatze zu Gesicht bekommen hat. In der Wildkatzenanlage beim Nationalparkhaus im Thayatal - sie ist die größte in Österreich - können Besucher diese scheuen Tiere dennoch erleben und die Faszination erfahren, die von ihnen ausgeht.

Seit dieser Woche sind nun wieder zwei Katzen im Gehege. Carlo, der ursprünglich aus Wels stammt, teilt das Gehege wieder mit einer Artgenossin. Die 2-jährige Frieda kommt aus der Schweiz und lernt gerade ihr neues Zuhause kennen. Behutsam und vorsichtig erkundet sie die Umgebung. Beobachtet man sie dabei, kann man den Unterschied im Charakter zwischen Haus- und Wildkatzen erahnen.
Nach einer Eingewöhnungszeit wird auch Frieda bald an den Schaufütterungen teilnehmen. Dabei lernen Besucher und Besucherinnen auch die Unterscheidungsmerkmale zwischen Haus- und Wildkatzen kennen und erfahren, mit welchen Methoden im Nationalpark Thayatal die Wildkatze erforscht und nachgewiesen wurde.

https://www.np-thayatal.at/de/pages/events-wildkatzen-schaufuetterung-21.aspx

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