"Alt und Neu"

Wechsel im Bereich Wald- und Wildmanagement


Der Alte: Arnold Triebelnig

Bedingt durch den Wechsel des langjährigen Nationalparkförsters Wolfgang Riener zu den Österreichischen Bundesforsten bekam Arnold Triebelnig 2019 die Möglichkeit, nach seinem Übertritt in den Ruhestand als Bezirksforttechniker, als Nationalparkförster noch ein paar Jahre aktiv zu bleiben.

Es war für ihn doch eine ziemliche Umstellung, als Gesetze vollziehender und Gutachten verfassender Beamter nun privatwirtschaftliche Agenden wahrnehmen zu müssen. Neben den routinemäßig durchzuführenden Wegeüberprüfungen war die Neuerstellung des Managementplanes für die Periode 2021 - 2030 eine gewisse Herausforderung, ebenso das Thema Förderungen, von der Ausarbeitung der Anträge über Ausschreibungen, begleitende Kontrollen bis zur Abrechnung.
Das Projekt "Wald- Wild- Monitoring", welches sich mit dem Einfluss des Schalenwildes auf die Holzvegetation befasste, durfte er zu Ende führen, und ein neues Projekt, zum Thema Optimierungs- und Managementmaßnahmen der Wildstandsregulierung ausarbeiten.

Besonders spannend war für ihn auch die Mitarbeit am Projekt TERZ, bei dem es im Wesentlichen darum ging, durch verschiedene Verfahren trockenresistente Traubeneichen zu finden, deren Saatgut zu ernten, zu vermehren und dann der Praxis zur Verfügung zu stellen.

Filmaufnahmen für eine Universumproduktion über die österreichischen Nationalparks, Erstellung eines Podcast zum Thema Biodiversität und Führungen durch den Nationalparkwald waren spannende Abwechslungen in seinem Arbeitsalltag, interessant und lehrreich die Kontakte zu Wissenschaft und Forschung.


Die Neue: Carla Maria Schengili

Als Enkelin einer Waldbesitzerin wuchs sie bereits mit engem Bezug zur Natur auf und lernte dabei nicht nur die erholsame Wirkung des Waldes kennen, sondern auch die Aspekte der Holzernte.

Nach dem Studium der Forstwirtschaft an der BOKU entschied sich die gebürtige Bayerin dafür, mit dem Master "Wildtierökologie und Wildtiermanagement" ihren Fokus außerdem auf die Fauna Österreichs zu erweitern. Für ihre Masterarbeit beschäftigte sie sich mit der Nahrungsökologie von Kormoranen.

Da die Bewahrung der Natur für sie eine Herzensangelegenheit ist, freut sie sich seit 2021 Teil des Nationalpark Teams zu sein und die Arbeit ihres Vorgängers Arnold Triebelnig weiterführen zu können. Schwerpunkt ihrer Arbeit wird die Fortsetzung des aktuellen Projektes "Optimierung und Monitoringmaßnahmen der Wildstandsregulierung" sein und die Renaturierung der Waldbestände in den nächsten Jahren auszubauen.

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