Einsiedlerweg - Wildkatzenwanderweg

Für Familien mit Kindern ist dieser Wanderweg ideal. Vom Nationalparkhaus bis zur Einsiedlerhöhle an der Thaya gibt es viel Spannendes rund um die Wildkatze zu entdecken. Danach ist zwar etwas Ausdauer bei den Anstiegen vonnöten, belohnt werden Klein und Groß aber mit malerischen Ausblicken auf die Thaya und die mächtige Burg Hardegg.

Wegverlauf

Nationalparkhaus - Einstieg Wildkatzenwanderweg - Themenweg bis zur Thaya - Einsiedlerhöhle - retour über zwei Aussichtspunkte bis Hardegg - hinter Gasthaus Thayabrücke Richtung Uhrturm - Kirchensteig zum Nationalparkhaus.

Highlights
  • Wildkatzen-Silhouetten erspähen
  • Tolle Ausblicke auf Thaya und Burg Hardegg



Wegbeschreibung

Los geht es vom Nationalparkhaus. Vis-à-vis der Straßeneinfahrt verläuft ein Feldweg, der schließlich in den Wald mündet. Die blaue Markierung lotst einen zielsicher. Für die Kinder beginnt nun der spannende Teil der Strecke. In regelmäßigen Abschnitten geben Infoschilder Auskunft über das geheimnisvolle Leben der Wildkatze. Außerdem finden sich gut getarnt im Dickicht elf Wildkatzen-Silhouetten. Schaffst du sie alle zu finden?

Wenn die Thaya immer lauter zu hören ist, kann die Einsiedlerwiese mit der namensgebenden Einsiedlerhöhle nicht mehr fern sein. Der perfekte Platz für ein Picknick zum Erfrischen und Seele Baumeln Lassen.

Bergauf geht es zunächst wieder auf demselben Weg, er zweigt aber alsbald nach rechts ab, um zwei beeindruckende Ausblicke auf die Thaya und das Städtchen Hardegg mit seiner mächtigen Burg zu erreichen. Da es immer wieder etwas zu sehen gibt, gliedert sich die Steigung in angenehm zu bewältigende Etappen.

Weiter wandert man im schattig-kühlen Wald - was im Sommer besonders angenehm ist - und erreicht schließlich die Thayabrücke in Hardegg. Richtung Uhrturm geht es wieder bergauf und über den Kirchensteig zurück zum Nationalparkhaus.


Geschichtsträchtige Pfade
  • Die tief eingegrabenen Wagenspuren am Hohlweg in Richtung Einsiedlerwiese zeugen von der Arbeit früherer Bauern. Sie transportierten hier das Heu für ihr Vieh, das aufgrund der vielen heilkräftigen Kräuter besonders gut gemundet haben muss.
  • In der Einsiedlerhöhle soll zur Zeit der Kreuzzüge tatsächlich ein Einsiedler gehaust haben. Die Sage dazu lässt sich vor Ort nachlesen.
  • Die Thayabrücke und damit die Verbindung nach Tschechien wurde zur Zeit des Eisernen Vorhangs gekappt. Heute ist die Brücke wieder ein Ort der Begegnung.
  • Der Kirchensteig zwischen Hardegg und dem Nationalparkhaus kommt nicht von ungefähr zu seinem Namen. Frühen nahmen die Kirchgänger von Merkersdorf diesen Weg.

Eigenschaften und Tourdaten

Markierung: blau
Ausgangspunkt: Rundwanderweg vom Nationalparkhaus
Streckenlänge: 5 km
Gehzeit: 1,5 h
Steigung: 213 hm
Gefälle: 212 hm
Höhe: Maximal 422 m, Minimal 285 m
Schwierigkeitsgrad: mittel, teilweise steile Wegstücke