Nationalpark Thayatal

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20. Nationalparkforum - Vom Eisernen Vorhang zur Grenzüberschreitenden Zusammenarbeit


Nationalpark Thayatal | Aktuelles


Direktor Christian Übl berichtet am Nationalparkforum
Direktor Christian Übl präsentiert am Nationalparkforum, im Vordergrund sieht man BesucherInnen
Direktor Christian Übl berichtet am Nationalparkforum
In den letzten Jahren nutzte der Nationalpark Thayatal das Forum gerne gemeinsam mit der Stadtgemeinde Hardegg um aktuelle Geschehnisse und Themen des Nationalparks lebendig zu präsentieren.

Nationalparkdirektor Christian Übl und Bürgermeister Fritz Schechtner begrüßten als besondere Gäste BH-Stellvertreter Karl-Josef Weiss, Stadtamtsdirektorin Margit Müllner und Leadermanager der Leaderregion "Waldviertler Wohlviertel Region Nationalpark Thayatal" Roland Deyssig.

Anlässlich der Feierlichkeiten rund um die 30jährige Grenzöffnung des Eisernen Vorhanges blickte heuer auch der Nationalpark retour. Nein, halt! Beide Nationalparks diesseits und jenseits des ehemaligen Sperrgebietes waren vertreten. Denn im Jahr 2019 gibt es mittlerweile regen Austausch und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist ein wichtiger Teil der Nationalparkarbeit Podyjí und Thayatal geworden. Wie sie die Situation vorm Fall des Eisernen Vorhanges erlebt hatten und was passierte, als die Grenze endlich geöffnet worden ist, das berichteten Christian Übl, von der österreichischen Seite und David Grossmann, Mitarbeiter des tschechischen Narodní park Podyjí, aus ihrer persönlichen Erfahrung.

Dass sich die Zeit seither geändert hat, wurde kurz später deutlich. David Freudl präsentierte die umfassenden Bemühungen in der Europäischen Union durch Förderprogramme grenzüberschreitende Zusammenarbeit in vielen Regionen zu forcieren. Die benachbarten Schutzgebiete an der Thaya versuchen diese Möglichkeiten zu nutzen. Ein sehr symbolträchtigstes Vorhaben, das in den nächsten Jahren in diesem Rahmen umgesetzt werden soll, ist die Errichtung von Brücken zur Schaffung grenzüberschreitender Rundwanderwege.

Weder last, und sicherlich not least, sondern ein ebenso wichtiger Partner für die Verwaltung des österreichischen Nationalparks ist die Stadtgemeinde Hardegg. Viele Veranstaltungen werden gemeinsam umgesetzt und der Nationalpark ist froh in der Stadtgemeinde einen starken Partner zu haben. Eindrücklich in Erinnerung blieb die Rede von Bürgermeister Fritz Schechtner. Er betonte die wichtige Funktion nicht "beackerter", natürlicher Böden in Zeiten starker Trockenheit, wie wir sie in den letzten Jahren aus dem Weinviertel kennen. Bewachsene Boden wie sie im Gebiet des Nationalparks als naturnahe grüne Wiesen und Wälder vorhanden sind, haben nicht nur für die Artenvielfalt, sondern auch für einen positiven Wasserhaushalt immense Bedeutung, die er auch aus landwirtschaftlicher Sicht nicht missen möchte.

Zu guter Letzt bewirtete Familie Rockenbauer aus Niederfladnitz mit Wein, Traubensaft und Brötchen. Die Gäste und MitarbeiterInnen des Nationalparks genossen die Unterhaltung, den Austausch und die Köstlichkeiten gleichermaßen.