Nationalpark Thayatal

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Nationalpark Thayatal
 
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Ein neuer Blick auf den Wald, ein neuer Blick auf's Thayatal


Nationalpark Thayatal | Aktuelles


Vier Wochen lang waren zwei junge Talente (Film, Fotografie) im Nationalpark Thayatal unterwegs und brachten Abwechslung in unseren - auch sonst nicht langweiligen - Arbeitsalltag.


Zurück bleiben wunderschöne Aufnahmen; zum Beispiel von der nebelüberzogenen Thaya oder von Details, die einen erst auf den zweiten Blick ins Auge springen - dann, wenn man zur Ruhe gekommen ist, sich aufs unvoreingenommene Betrachten eingelassen hat.

Dass auch sehr naturverbundene Menschen, die viel draußen unterwegs sind, noch einen neuen Blick auf die Natur kennenlernen können, dass sich die Natur uns hin und wieder neu offenbart, das erlebte jüngst die Fotografin Claudia Ebner. Sie absolvierte im Thayatal ein Medienstipendium, welche heuer bereits zum vierten Mal von Nationalparks Austria vergeben wurde.

Die begeisterte Bergsteigerin, Fotografin, Graphikerin und Wanderführerin verbringt ihre Sommer am Liebsten zwischen 2000 und 3000 Höhenmeter in den Bergen. In den zwei Wochen ihres Aufenthaltes in unserem Nationalpark auf rund 350 Höhenmetern vermisste sie zunächst die Berge sehr. Trotzdem hat sie sich darauf eingelassen. Am Ende ging sie glücklich und bereichert nach Hause. Die Vielfalt an Motiven und die Details die sie bald im "unaufgeräumten" Wald und im Totholz entdeckt hatte, fing sie in wunderschönen Fotos ein. Dass der Wald vom Totholz nicht vermodert, sondern dass dieses wichtig ist für Hirschkäfer, Specht und auch als Wasserspeicher, war ihr vorher nicht klar. DASS einem Bergfex wie ihr dieser Zusammenhang nicht vertraut war, ist für sie und auch für mich überraschend. Es sagt wohl vieles über unser Naturverständnis aus. Aber das ist eine andere Geschichte.

Auch Antal Brugger absolvierte sein Stipendium im Nationalpark Thayatal. Er besuchte uns mit seiner 15 Monate alten Tochter und seiner Freundin. Sein Bewegungsradius war dadurch entsprechend kleiner als der seiner Kollegin. In dieser Situation einen Film zu drehen war ebenfalls eine Herausforderung. Er hat sich darauf eingelassen und sie auf sehr kreative und wohl auch nützliche Art gelöst. Er möchte seine Erlebnisse über einen Aufenthalt im Thayatal mit Kleinkind filmisch umsetzen und an andere Jungfamilien weitergeben. Denn - so stellte er fest - der Nationalpark Thayatal ist unerwartet nah bei Wien und ausgestattet mit Spielplatz, familienfreundlichen Wanderwegen und Infrastruktur. Er ist als Erholungsziel nicht zu unterschätzen.
Nicht zuletzt eröffnen die jungen Künstler auch uns immer wieder einen neuen Blick auf unseren Nationalpark.

Wir freuen uns schon sehr auf die Präsentation der Arbeiten. Wenn Sie neugierig geworden sind, schauen Sie Mitte Oktober auf unserer Homepage und unserer Facebook-Seite vorbei!

Wir freuen uns schon sehr auf die Präsentation der Arbeiten. Wenn Sie neugierig geworden sind, schauen Sie Mitte Oktober auf unserer Homepage und unserer Facebook-Seite vorbei! Einen kleinen Vorgeschmack von Claudia Ebner finden Sie auch unter: https://www.instagram.com/cloudy.ebner/

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Foto: Claudia Ebner