Nationalpark Thayatal

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Österreich

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Nationalpark Thayatal
 
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"Was kreucht und fleucht im Nationalpark?" Die prominenten Bewohner des Nationalparks


Nationalpark Thayatal | Aktuelles


Betreuerausbildung am Umlaufberg
Betreuerausbildung am Umlaufberg
Der Nationalpark Thayatal zeichnet sich durch eine extrem hohe Artenvielfalt aus: beispielsweise kommen 20 von 28 Fledermausarten sowie die Hälfte aller Amphibien- und Reptilienarten Österreichs im Schutzgebiet vor.

Bei Exkursionen durch den Nationalpark sind diese häufig zu sehen, beginnend mit dem lautstarken Liebeswerben von Braunfröschen, Erdkröten und Rotbauchunken im März und April über das fotogene Liebesspiel der Smaragdeidechsen im Mai bis hin zu Scheinkämpfen und der Paarung von Ringel-, Würfel- und Äskulapnatter im Juni.

20 Ranger, teilweise Gäste aus den Nationalparks Neusiedlersee-Seewinkel, Gesäuse und Hohe Tauern nahmen nun am 10. Juni 2017 an einer Weiterbildung der Nationalparks Austria Akademie zum Thema "Arten von österreichweiter Bedeutung" bei uns im Nationalpark teil. Nach einem Vortrag von Johannes Hill und Rudolf Klepsch vom ÖGH (www.herpetozoa.at) über Lebensweise, Verbreitung, Gefährdungsstatus und Bestimmungsmerkmale der Reptilien und Amphibien ging es zum Umlaufberg, dem "hot spot" der Kriechtiere im Nationalpark. Dabei ließen sich unglaublich viele Smaragdeidechsen, eine Blindschleiche sowie eine Ringelnatter und Äskulapnatter blicken.

Der Abend stand ganz im Zeichen der Fledermäuse: "Was macht Fledermäuse so besonders? Warum sind Fledermäuse so stark gefährdet? Und was macht unseren Nationalpark so attraktiv für Fledermäuse?" Guido Reiter von der Koordinationsstelle für Fledermausschutz und Forschung in Österreich (www.fledermausschutz.at) berichtete von seinem Langzeit-Monitoring im Thayatal und wies auf die außerordentliche Qualität des Naturwaldes im Nationalpark hin - kommt doch die Nymphenfledermaus, die Urwaldfledermaus schlechthin, flächendeckend und häufig hier vor. Zum Abschluss beobachtete die Gruppe Fledermäuse in ihrem nächtlichen Jagdgebiet über der Thaya, sogar die Rufe von Wasserfledermaus und Großem Abendsegler waren über Ultraschalldetektoren hörbar!