Nationalpark Thayatal

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Nationalpark Thayatal
 
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Zuseherrekord für Tatort aus dem Thayatal


Nationalpark Thayatal | Aktuelles


Die "schweißtreibenden" Dreharbeiten im Juli haben sich gelohnt. Mehr als eine Million Zuseher verfolgten Sonntagabend auf ORF 2 die neueste Tatort-Folge, die im Thayatal bei Hardegg, in Kollmitzgraben und bei Raabs gedreht wurden.


Ein Publikumshit war die "Grenzfall"-Folge auch in Deutschland. Der Branchendienst Meedia berichtet von 9,59 Mio. Zusehern in Deutschland, nie zuvor erreichte der Ermittler Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) ein größeres Publikum in Deutschland.

Der Film selbst ist sehr vielschichtig, spannend und enthält sehr viele humorvolle Passagen. Eindrucksvoll sind die stimmungsvollen Bilder aus dem Thayatal und der Grenzstadt Hardegg, die mit ca. 90 Einwohnern auch die kleinste Stadt in Österreich ist. Regisseur und Drehbuchautor Rupert Henning greift beim Inhalt des Film auf eine wahre Geschichte zurück. Erst 2009 konnte in Zusammenarbeit zwischen tschechischen und österreichischen Zollbeamten das Rätsel zweier verschwundener Fischer an der Thaya gelöst werden, die von tschechischen Grenzsoldaten erschossen worden waren.

Bei den Dreharbeiten wurde das Produktionsteam vom Glück belohnt. Da viele Szenen des Kriminalfalls direkt am Fluss spielen, kam die Schönwetterperiode am Beginn des Sommers gerade zur rechten Zeit. Deshalb finden sich auch viele wunderschöne Impressionen der Flusslandschaft im Film.

Sogar der Nationalpark Thayatal wird erwähnt: NR Abgeordneter Johann Karger (Lukas Resetarits) bezeichnet sich als treibende Kraft des Nationalparks und berichtet von der Zusammenarbeit mit dem tschechischen Nachbarn: "Der Nationalpark ist ja wunderschön und wir arbeiten mit denen vom tschechischen Teil gut zusammen!". Auch die gute Recherche fällt auf, zum Beispiel wenn die Archäologin Prof. Thiele-Voss (Andrea Clausen) sich darüber mokiert, dass es aufgrund des Vorkommens der Würfelnatter Einschränkungen bei den archäologischen Ausgrabungen gibt. Die Würfelnatter ist tatsächlich eine der seltenen, geschützten Arten im Thayatal.

Die Nationalparkverwaltung war bemüht, den Filmdreh im Thayatal zu unterstützen. Hilfestellung gab es zum Beispiel bei der Location-Suche, der Absprache mit dem benachbarten NP Podyjí und dem Transport für Drehaufnahmen zum Max-Plateau, hoch über Hardegg. Nationalparkdirektor Ludwig Schleritzko hat als Statist bei der Begräbnisszene mitgewirkt.

Die Ausstrahlung des Tatorts "Grenzfall" hat übrigens großes Interesse am Nationalpark Thayatal bewirkt. Die Zugriffszahlen auf unsere Homepage haben sich verzehnfacht, am folgenden Montag gab's zahlreiche Infoanfragen. Die Geschichte des Tatorts hat die Menschen bewegt, wohl deshalb, weil auch Drehbuchautor und Regisseur Rupert Henning vom Charakter des Thayatales berührt ist:

"Der Landstrich an der Thaya hat mich stets in besonderer Weise fasziniert. Es handelt sich um eine der interessantesten und malerischsten Gegenden, die ich kenne. Das pittoreske Thayatal hat - nicht zuletzt mit dem Nationalpark - im wahrsten Sinne des Wortes 'sehenswürdige' und in ihrer Vielfalt beeindruckende Attraktionen zu bieten, die sich hervorragend als Schauplätze für einen Spielfilm eignen. Zudem findet man selten auf so engem Raum eine vergleichbare Dichte an Geschichte und Geschichten. Hier trafen und treffen nicht nur unterschiedliche Klimata aufeinander, sondern - wie in jedem Grenzland - auch unterschiedliche Weltanschauungen und Kulturen, die in einem dynamischen Spannungsverhältnis zueinander stehen. Lange Zeit war dieses Spannungsverhältnis problematisch und trennend, in der Zwischenzeit ist es zweifellos verbindend und in mancher Hinsicht befruchtend."(Quelle: Kundendienst.orf.at)


Link zu Fotoalbum: Thayatal-Impressionen für Tatort-Fans
https://plus.google.com/b/115633439934602584328/photos/115633439934602584328/albums/6125290258652940321

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Tatortdreh in Hardegg: Lukas Resetarits, Rupert Henning, Harald Krassnitzer, Isabel Karajan, Adele Neuhauser, Harald Windisch, Karoline Zeisler, Charly Rabanser, Ludwig Schleritzko - Gruppenfoto auf der Thayabrücke
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Tatortdreh in Hardegg: Lukas Resetarits, Rupert Henning, Harald Krassnitzer, Isabel Karajan, Adele Neuhauser, Harald Windisch, Karoline Zeisler, Charly Rabanser, Ludwig Schleritzko
Bildrechte: Dorothea Bauer NÖN