Nationalpark Thayatal

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Österreich

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Nationalpark Thayatal
 
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Nationalpark Thayatal | Aktuelles


Die Sonderausstellung im Nationalparkhaus zeigt Bilder unserer Naturforscher beim Tarnen und Täuschen.


Einmal monatlich von April bis November treffen sich die Naturforscher des Nationalparks Thayatal. Die Kinder im Alter von neun bis elf Jahren gehen mit den Rangern Bernhard Schedlmayer und Sophie Nießner auf Entdeckungsreise in den Nationalpark. Gemeinsam erforschen sie Tiere und Pflanzen, erleben die Wildnis mit allen Sinnen und "bespielen" den Wald.

Der Juli Termin 2017 stand unter dem Motto "Tarnen und Täuschen" in Anlehnung an das vor allem im Tierreich vorkommende Phänomen. Beispielsweise "verkleiden" sich manche harmlose, ungiftige Tierarten so wie ähnlich aussehende giftige Tiere. Damit täuschen sie einem Räuber vor, selbst giftig und gefährlich zu sein. Dies nennt man in der Biologie "Mimikry". Ein Beispiel hierfür sind die harmlosen Schwebfliegen, die mit ihrer gelb-schwarzen Warnfärbung Wespen oder Bienen ähneln.
Die "Mimese" hingegen bezeichnet den Vorgang des Tarnens, um nicht aufzufallen. Man kennt dies von Stabheuschrecken, welche einen Ast nachahmen, von Blattschrecken oder gut getarnten Faltern, die in ihrer Umgebung fast nicht auszumachen sind.

Auch die Naturforscher haben sich im Tarnen und Täuschen geübt und imitieren den Waldboden, Baumrinde oder den Gewässergrund der Thaya.

Die Ausstellung ist bis 12. November 2017 im Nationalparkhaus im Rahmen des Besuches der Ausstellung "Natur-Geschichten" bzw. der Filmvorführung "Einblicke ins Thayatal" zu sehen.

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