Kooperationen
Der Nationalpark
Die IUCN
Die International Union for Conservation of Nature ist der Welt größtes Naturschutznetzwerk. Über 80 Staaten,110 Regierungsorganisationen, über 800 NGOs (nicht auf Profit ausgerichtete Organisationen) und schätzungsweise
10.000 Experten aus 181 Ländern sind Teil dieser Organisation. Aufgabe der IUCN ist es, rund um die Welt die Bemühungen um den Schutz der Natur und die Erhaltung der Artenvielfalt zu unterstützen und dazu beizutragen, dass natürliche Ressourcen gleich und nachhaltig genutzt werden. Allerdings sind ihre Beschlüsse nur Empfehlungen und nicht bindend.
Unter anderem initiiert die IUCN ein Schutzgebietsprogramm. Im Auftrag der UN und gemeinsam mit UNEP-WCMC, dem World Conservation Monitoring Centre des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, führt die IUCN die Liste der Schutzgebiete, in der über 100.000 Gebiete unterschiedlicher Kategorien enthalten sind. Die IUCN hat die Schutzgebiete in sechs Kategorien eingeteilt (früher 10). Die am häufigsten genannte ist die Kategorie II - Nationalparks, in die auch der Nationalpark Thayatal aufgenommen wurde.
Die WCPA, die World Commission on Protected Areas, unterstützt mit ihren Experten die Schutzgebietsinitiativen der IUCN. Eine wichtige Aufgabe ist die Kategorisierung der Schutzgebiete. Im Expertenteam der WCPA sind acht Österreicher, darunter Direktor Robert Brunner und DI Barbara Guggenberger aus dem Nationalpark Thayatal.
Mehr dazu unter www.iucn.org/wcpa und www.unep-wcmc.org (nur in Englisch)
Countdown 2010
Der Verlust an Artenvielfalt hat dramatisch zugenommen. Deshalb haben sich die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zum Ziel gesetzt, den Artenverlust bis zum Jahr 2010 nachhaltig zu vermindern. Die IUCN hat dieses Bemühen unterstützt und Countdown 2010 - Rettet die Artenvielfalt gestartet.
Bis zum Sommer 2008 sind weltweit 691 Organisationen dem Countdown 2010 als Partner beigetreten. Unter den derzeit 11 österreichischen Partnern ist ein einziger Nationalpark: das Thayatal.
Mehr unter www.countdown2010.net
Natura Network Initiative
Natura 2000 ist ein anspruchsvolles Programm zum Schutz wichtiger Arten und Lebensräume. Solche Bemühungen leben oft auch von der Zusammenarbeit und der Kenntnis der Probleme anderer Schutzgebiete. Eurosite, Europarc und Die Europäische Vereinigung der Landeigentümer haben mit Unterstützung der Europäischen Union die Natura Network Initiave gestartet.
Mehr dazu unter www.natura.org
Das Grüne Band Europas
Dort, wo der "Eiserne Vorhang" bis zu seinem Fall über 40 Jahre menschenfeindliche Trennlinie war, hat sich die Natur in wunderbarer Weise ausbreiten können. Hier soll unter der Schirmherrschaft von Michael Gorbatschow ein verbindendes Band lebendiger Artenvielfalt entstehen.
1989 nahm diese Initiative in der damaligen BRD und DDR durch beherzte Naturschützer ihren Anfang. Das ehrgeizige Ziel schweißt viele Partner aus Ost und West zusammen, die ihre ganze Kraft diesem längsten Biotopband der Welt widmen möchten. Diese Kraft ist auch nötig, um eine 6.800 km lange zusammenhängende Lebensader, länger als die chinesische Mauer, über 22 Staaten hinweg mit all ihren besonderen Lebensräumen zu bewahren.
Weitere aktuelle Informationen finden Sie für Österreich auf der "Grünes-Band"-Seite des Naturschutzbundes Österreich www.gruenesband.at
und - in englisch - auf der von der IUCN eingerichteten Website www.europeangreenbelt.org
Nationalparks Austria
Unter der Dachmarke Nationalparks Austria präsentieren sich die sechs österreichischen Nationalparks Donau-Auen, Gesäuse, Hohe Tauern, Kalkalpen, Neusiedlersee-Seewinkel und Thayatal gemeinsam. Das Lebensministerium ist Koordinator und Initiator für gemeinschaftliche Aktionen der Nationalparks Austria.
Mehr unter www.nationalparks.at
vielfaltleben
Für den Erhalt der abwechslungsreichen Lebensräume und der darin vorkommenden hohen Zahl an Tier- und Pflanzenarten trägt Österreich eine große Verantwortung. vielfaltleben, die Biodiversitätskampagne des Lebensministeriums setzt sich für die Erhaltung der Biologischen Vielfalt ein. Nur schnelles Handeln kann den Artenverlust reduzieren, der weltweit bereits dramatische Ausmaße angenommen hat. Österreich nimmt auch hier seine internationale Verpflichtung ernst und arbeitet für die Erreichung des Ziels, bis zum Jahr 2010 die Verluste der Biodiversität zu stoppen.
Mehr dazu unter: www.vielfaltleben.at
Mehr dazu unter: www.vielfaltleben.at
Národní park Podyjí
Seit 1991 gibt es auf tschechischer Seite den Nationalpark Podyjí. Seit 1999 arbeiten beide Nationalparks zusammen, um einen bestmöglichen Schutz dieses Naturraums und eine gemeinsame Umsetzung der Ziele zu erreichen.
Eines war zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich: eine gemeinsame Homepage für beide Parks. Aber was nicht ist kann noch werden.
